Willkommen auf der Website der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko
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Seit einiger Zeit ist ein alarmierender Trend zu beobachten: weltweit gehen Regierungen massiv gegen Nichtregierungsorganisationen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen sowie gegen soziale und ökologische Bewegungen vor, wenn diese Regierungspolitiken kritisieren.

Kritik an der Umsetzung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und an der mangelnden Einhaltung von Menschenrechten wird mit Repressionen begegnet. Zu den sich weltweit ähnelnden Instrumenten der Regierungen zur Eindämmung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume gehören Diffamierungskampagnen, Kriminalisierung, Falschanklagen, Folter und Mord sowie repressive Medien- und NGO-Gesetzgebungen. Zunehmend werden auch neue Gesetzte bspw. Anti-Terrorgesetze erlassen, die  willkürlich ausgelegt werden können und von Regeirungen als gesetzliche Grundlage genutzt werden um die Meinungsfreiheit eunzuschränken. Diese Instrumente bereiten den Boden u.a. für Verhaftungen von Aktivist*innen, Schließungen von NGO-Büros und Lizenzentzüge für Zeitungen oder Rundfunkanstalten. Dies zeigt eine neue Qualität der Einschränkung von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen.

Zu der Veranstaltung veröffentlichen die Advocacynetzwerke ein gemeinsames Dossier, in dem Länderbeispiele aus Lateinamerika, Asien und Afrika die Sichtweisen von zivilgesellschaftlichen Akteuren reflektieren und länderübergreifende Empfehlungen an den Bundestag formuliert werden.

 

  pdf Download Dossier 2016 (1.01 MB)

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Aktuelles

  • Einladung zum Podiumsgespräch am 11. Juni 2018 um 19:00 in Stuttgart

    Das G 36 in Mexiko: Heckler & Koch und der Fall Ayotzinapa

    Der Heckler & Koch – Prozess wegen illegaler G 36 Exporte nach Mexiko rückt auch die dortige Menschenrechtslage in den Blick: Im Fall der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa zeigen sich symptomatisch die Verwicklungen von Bundes-, Landespolizei und Militär in das massenhafte gewaltsame »Verschwindenlassen« und die Ermordung von über 200.000 Menschen.

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  • Einladung zur Mahnwache: Beginn des Heckler & Koch-Strafprozesses in Stuttgart

    »Andere retten Leben. Wir helfen töten. Heckler & Koch.«

    15. Mai 2018, 8:00 bis 9:00 Uhr
    vor dem Landgericht, Olgastraße 2, 70182 Stuttgart
    (Prozessbeginn: 9:30 Uhr)

    Am 15. Mai 2018 beginnt vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen Heckler & Koch-Verantwortliche wegen illegaler Exporte von G36-Sturmgewehren nach Mexiko. Wir laden ein zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer der skrupellosen Geschäftspraxis von Heckler & Koch.

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  • "Ninguna vida es illegal - Kein Mensch ist illegal"

    14.11.2017 um 19 Uhr im Hospitalhof, Raum Helfenstein, Bückenstraße 33, Stuttgart

    Am 14.11.2017 organisieren einige miteinander kooperierende Organisationen im Hospitalholf einen Vortrag und Diskussion zum Thema Migration und Verschwindenlassen in Mexiko und Zentralamerika.

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