Willkommen auf der Website der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko
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Seit einiger Zeit ist ein alarmierender Trend zu beobachten: weltweit gehen Regierungen massiv gegen Nichtregierungsorganisationen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen sowie gegen soziale und ökologische Bewegungen vor, wenn diese Regierungspolitiken kritisieren.

Kritik an der Umsetzung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und an der mangelnden Einhaltung von Menschenrechten wird mit Repressionen begegnet. Zu den sich weltweit ähnelnden Instrumenten der Regierungen zur Eindämmung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume gehören Diffamierungskampagnen, Kriminalisierung, Falschanklagen, Folter und Mord sowie repressive Medien- und NGO-Gesetzgebungen. Zunehmend werden auch neue Gesetzte bspw. Anti-Terrorgesetze erlassen, die  willkürlich ausgelegt werden können und von Regeirungen als gesetzliche Grundlage genutzt werden um die Meinungsfreiheit eunzuschränken. Diese Instrumente bereiten den Boden u.a. für Verhaftungen von Aktivist*innen, Schließungen von NGO-Büros und Lizenzentzüge für Zeitungen oder Rundfunkanstalten. Dies zeigt eine neue Qualität der Einschränkung von zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen.

Zu der Veranstaltung veröffentlichen die Advocacynetzwerke ein gemeinsames Dossier, in dem Länderbeispiele aus Lateinamerika, Asien und Afrika die Sichtweisen von zivilgesellschaftlichen Akteuren reflektieren und länderübergreifende Empfehlungen an den Bundestag formuliert werden.

 

  pdf Download Dossier 2016 (1.01 MB)

 

IAN: Internationale Advocacy Netzwerke

Mit dem Internationalen Advocacy Netzwerk bündeln wir Kräfte und verstärken unsere Wirkung. Im Netzwerk arbeiten zusammen (Stand 2017): Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen, Bangladesch Forum, Dalit-Solidarität, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Fokus Sahel, KOLKO, Nepal-Dialogforum, Ökumenisches Netzwerk Zentralafrika, Stiftung Asienhaus, Watch Indonesia!, West Papua Netzwerk.

• Gemeinsam laden wir alljährlich Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu einem Parlamentarischen Frühstück ein

• Im Dossier stellen wir Ländersituationen vor und geben Empfehlungen

 

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Aktuelles

  • Einladung zur Mahnwache: Urteilsverkündung im Heckler & Koch-Prozess in Stuttgart

    Wann? 21. Februar 2019, 8:30 - 9:15 Uhr

    Wo? Vor dem Landgericht, Olgastraße 2, 70182 Stuttgart

    Für den 21. Februar 2019 ist die Urteilsverkündung im Prozess gegen Heckler & Koch-Verantwortliche wegen illegaler Exporte von G36-Sturmgewehren nach Mexiko angesetzt. Wir laden ein zum stillen Gedenken an die Opfer der skrupellosen Geschäftspraxis von Heckler & Koch sowie skandalösen Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung.

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  • SAVE-THE-DATE 

    Internationale Mexiko-Tagung am 28. und 29. März 2019 in Berlin

    "Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko? Erwartungen an die neue Regierung López Obrador"

    Mexiko hat seit dem 1. Dezember 2018 eine neue Regierung unter Präsident Andrés Manuel López Obrador. Die Erwartungen sind groß: Neben dem Rückgang der Armut und der Gewalt erwarten die zivilgesellschaftlichen Organisationen strukturelle Reformen, damit Menschenrechtsverletzungen, Straflosigkeit und Korruption wirksam bekämpft werden können.

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  • Einladung zum Podiumsgepräch am Mittwoch, 26. September 2018, 19:00 Uhr im Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart

    »Ayotzinapa vive, la lucha sigue!«

    Über die Folgen deutscher Waffenexporte nach Mexiko

    In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014 griffen Polizeikräfte und weitere bewaffnete Gruppen in Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero einen Bus an, in dem Lehramtsstudenten der pädagogischen Hochschule Ayotzinapa unterwegs waren.

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