Willkommen auf der Website der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko
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Mexiko befindet sich gegenwärtig in einer tiefen politischen und juristischen Krise. Alle institutionellen Ebenen sind mit der Organisierten Kriminalität verstrickt. Mindestens 26.000 Menschen sind in den letzten Jahren spurlos verschwunden. Die Straflosigkeit liegt bei 98,3%. Angesichts dieser Fakten ist die offizielle Einschätzung deutscher Vertreter*innen von Politik und Wirtschaft, dass Mexiko ein Rechtsstaat sei, über eine funktionierende präsidentielle Demokratie verfüge und die Menschenrechte achte, nicht aufrecht zu erhalten.
Zu diesem Ergebnis kommen die Mitglieder der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko auf der Tagung mit dem Titel: „Gewaltsames Verschwindenlassen – Verbrechen mit System. Die politische Krise in Mexiko“, die vom 23. bis 25. Oktober 2015 in der Evangelischen Akademie Bad Boll stattfand.
Experten*innen aus Deutschland und Mexiko berichteten über das Verschwindenlassen von Menschen, das in einem unvorstellbaren Maße grassiert. Sie konnten sich mit den Teilnehmenden, unter ihnen viele Vertreter*innen deutscher Menschenrechtsorganisationen, austauschen und beraten, wie gegen diese Verbrechen vorgegangen werden kann.

Die Dokumentation der Inhalte und Ergebnisse der Tagung finden Sie pdf hier. (11.82 MB)

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Aktuelles

  • Medien-Roundtable

    Im Vorfeld der internationalen Tagung „Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko?“ laden die DMRKM und die Heinrich-Böll-Stiftung Medienvertreter*innen zu einem Medien-Roundtable am 28. März 2019 von 14.00 bis 15.30 Uhr ein. Dabei soll es die Gelegenheit geben, nach einer kurzen Einführung und Vorstellung der mexikanischen Gäste mit diesen individuelle Interviews zu führen.

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  • Der Kampf um Frauenrechte in Oaxaca: Feministische Ansätze aus Mexiko für die Gender-Gerechtigkeit

    Vortrag von Yésica Sánchez, feministische Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin aus Oaxaca mit anschließender Diskussion

    Wo? KulturLaden Westend, Ligsalzstraße 44, 80339 München

    Wann? Samstag, 30.03.2019, 18:30 Uhr

    Eintritt frei!

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  • Rohstoffe gewinnen, Menschenrechte verlieren? Indigener Kampf um Landrechte und Umweltschutz in Mexiko

    Einladung zum Gespräch mit Isela González Díaz, Leiterin der Organisation Alianza Sierra Madre (ASMAC), Chihuahua, Mexiko

    Wann? 3. April 2019, 19:00 Uhr

    Wo? Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

    Veranstalter: Amnesty International

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