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Stuttgart/Mexiko, 1. Dezember 2015



Erklärung zur Mexiko-Tagung in Bad Boll vom 23. bis 25. Oktober 2015


 
Mexiko befindet sich gegenwärtig in einer tiefen politischen und juristischen Krise. Alle institutionellen Ebenen sind mit der Organisierten Kriminalität verstrickt. Mindestens 26.000 Menschen sind in den letzten Jahren spurlos verschwunden. Die Straflosigkeit liegt bei 98,3%. Angesichts dieser Fakten ist die offizielle Einschätzung deutscher Vertreter*innen von Politik und Wirtschaft, dass Mexiko  ein Rechtsstaat sei, über eine funktionierende präsidentielle Demokratie verfüge und die Menschenrechte achte, nicht aufrecht zu erhalten.


Für die deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko:
Amnesty International (Deutsche Sektion), Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst,
CAREA e.V., Initiative Mexiko, Mexiko-Initiative Köln/Bonn, México vía Berlin, Bischöfliches
Hilfswerk MISEREOR, Missionsprokur der deutschen Jesuiten, Missionszentrale der Franziskaner,
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Pacta Servanda e.V., 
Partner Südmexikos, e.V., pax christi Solidarität Eine Welt, und Promovio e.V. 

Teilnehmende und unterzeichende Organisationen aus Mexiko:
Frontera con Justicia A.C. (Casa del Migrante Saltillo)
Centro de Derechos Humanos Paso del Norte A. C.
Centro de Derechos Humanos de la Montaña Tlachinollan
CEDEHM, Centro de Derechos Humanos de las Mujeres
Centro “Fray Juan de Larios”, Coahuila A. C.
Comité de Familiares de Personas Detenidas Desaparecidas en Mexico "Alzando Voces"
SERAPAZ, Servicios y Asesoría para la Paz, A. C.

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