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Stuttgart, 10. Dezember 2014

PRESSEMITTEILUNG                                    

Aufklärung von Menschenrechtsverbrechen in Mexiko: Deutschland und Europa müssen Stellung beziehen.

- Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko fordert die mexikanische Regierung auf, eine umfassende strafrechtliche Untersuchung der Menschenrechtsverbrechen im Fall von Iguala mit 6 Toten und 43 verschwundenen Studenten durchzuführen. Die Rolle des Militärs und der Bundespolizei in dem Fall muss untersucht und aufgeklärt werden.

- Die deutsche Bundesregierung ist aufgefordert, auf den Fall und die aktuelle Menschenrechtslage in Mexiko mit aller Deutlichkeit zu reagieren: Die Verhandlungen zum geplanten Sicherheitsabkommen sind auszusetzen. Sie muss messbare Fortschritte in Bezug auf eine wirksame Bekämpfung der Straflosigkeit gegenüber der mexikanischen Regierung verlangen.

- Die deutsche Regierung und deutsche Parlamentarier_innen sollen öffentlich Stellung zur Menschen-rechtslage in Mexiko beziehen, sich für den Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen in Mexiko einsetzen und sich von Straflosigkeit und Korruption auf allen Ebenen  gegenüber der mexikanischen Regierung in Bezug auf die aktuellen Diffamierungskampagnen positionieren.

- Die EU und das europäische Parlament sind aufgefordert, die mexikanische Regierung auf ihre Mitverantwortung für die aktuelle Menschenrechtslage hinzuweisen und die geplanten Neuverhandlungen für das Globalabkommen 2015 solange aussetzen, bis konkrete Ansätze für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Mexiko erkennbar sind.

 

- Europäische Parlamentarier sollen in Mexiko ihrer Resolution vom 23. Oktober Nachdruck verleihen.  pdf Weiterlesen... (69 KB)

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Aktuelles

  • Medien-Roundtable

    Im Vorfeld der internationalen Tagung „Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko?“ laden die DMRKM und die Heinrich-Böll-Stiftung Medienvertreter*innen zu einem Medien-Roundtable am 28. März 2019 von 14.00 bis 15.30 Uhr ein. Dabei soll es die Gelegenheit geben, nach einer kurzen Einführung und Vorstellung der mexikanischen Gäste mit diesen individuelle Interviews zu führen.

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  • Der Kampf um Frauenrechte in Oaxaca: Feministische Ansätze aus Mexiko für die Gender-Gerechtigkeit

    Vortrag von Yésica Sánchez, feministische Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin aus Oaxaca mit anschließender Diskussion

    Wo? KulturLaden Westend, Ligsalzstraße 44, 80339 München

    Wann? Samstag, 30.03.2019, 18:30 Uhr

    Eintritt frei!

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  • Rohstoffe gewinnen, Menschenrechte verlieren? Indigener Kampf um Landrechte und Umweltschutz in Mexiko

    Einladung zum Gespräch mit Isela González Díaz, Leiterin der Organisation Alianza Sierra Madre (ASMAC), Chihuahua, Mexiko

    Wann? 3. April 2019, 19:00 Uhr

    Wo? Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

    Veranstalter: Amnesty International

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