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Studie zum Verschwindenlasen in Mexiko belegt systematisch begangene

Verbrechen

 

Verschwindenlassen * Mexiko * Sicherheitsabkommen

 

Weit mehr als 20.000 Menschen sind in Mexiko seit 2006 einem besonders grausamen Verbrechen zum Opfer gefallen: dem Verschwindenlassen. Eine Studie der kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und Misereor gemeinsam mit der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko belegt, dass es sich beim „Verschwindenlassen“ um ein systematisch begangenes Verbrechen handelt.

In der Studie haben die Herausgeber deshalb Empfehlungen an die Bundesregierung und das EU-Parlament formuliert: Die Verhandlungen über das geplante Sicherheitsabkommen mit Mexiko sollen solange ausgesetzt werden, bis das nordamerikanische Land eine nationale Strategie zur Bekämpfung des Verschwindenlassens in Kraft gesetzt hat. Solange Polizei und Militär bis in die höchsten Kreise in systematische Verbrechen verstrickt sind, würde ein Sicherheitsabkommen zwischen Deutschland und Mexiko diese Gewalt nur legitimieren. Zudem sollen von Deutschland aus Fälle von Verschwindenlassen begleitet werden, die im Zusammenhang mit der Gefährdung von Menschenrechtsverteidiger*innen stehen, und Veröffentlichungen über getroffene Maßnahmen in den Bundesstaaten erfolgen, für die Deutschland im Rahmen der EU-Leitlinien zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen zuständig ist.

Die Studie über Verschwindenlassen in Mexiko wurde am 6. März im Bundestag vorgestellt, sie kann hier heruntergeladen werden:  

pdf Analyse 48 Verschwindenlassen Mexiko (1.51 MB)

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